Handball – es muss nicht immer Fußball sein
Handball wie wir es kennen entwickelte sich um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Sport hat seinen Ursprung in verschiedenen Ballsportarten wie zum Beispiel: Netz- und Turmball. Daraus entstanden die ersten Spiele bei denen die Sportler den Ball auf Tore geworfen werden musste.
Regelwerk
1906 wurde das erste Regelwerk ermittelt. Oberstleutnant und Lehrer, Holger Nielson aus der Nähe von Kopenhagen, stellte diese auf. Die Regel besagte, dass der Ball maximal nur drei Sekunden in Händen gehalten werden durfte und das mit dem Ball nicht gelaufen werden durfte. Handball wird meistens in einer Halle gespielt, es gibt aber auch zwei andere Möglichkeiten diesem Spiel nachzukommen. Immer beliebter wird der Beachhandball, früher wurde gerne Feldhandball gespielt. IN den USA wird sehr gerne American Handball gespielt, was sich aber komplett von dem uns bekannten Handball unterscheidet. Dort wird Handball ähnlich wie Squash gespielt, allerdings werden hier statt Schläger Handschuhe verwendet.
Mannschaftssport
Handball ist eine Ballsportart bei der zwei Mannschaften aus je sieben Spielern (ein Torwart und sechs Feldspieler) gegeneinander antreten. Das Ziel des Spiels ist es, den Handball in das gegnerische Tor zu werfen und somit ein Tor zu erzielen. Die Mannschaft, die nach der Spielzeit, gespielt wird über 2 x 30 Minuten, die meisten Tore erzielt hat gewinnt das Spiel. Zwischen den Hälften gibt es eine Pause von 10 Minuten. Jede Mannschaft kann bis zu sieben Auswechselspieler auf ihrer Bank platzieren. Der Wechsel der Spieler erfolgt beliebig oft während des aktuellen Spiels innerhalb des vorgeschriebenen Wechselraums.
Regeln
Der Ball darf nicht nur mit der Hand berührt werden, alle Körperteile oberhalb des Knies dürfen eingesetzt werden. Beim Handball wird zwischen Fangen und Dribbeln unterschieden. Ein Spieler darf ohne Dribbeln mit dem Ball nur maximal drei Schritte gehen und den Ball nur drei Sekunden halten. Dann muss der Ball an einen Mitspieler gepasst oder auf das Tor geworfen werden. Bewegt sich ein Spieler mit dem Ball über das Spielfeld, so darf er nach der Ballannahme höchstens drei Schritte laufen und nach dem Dribbeln dürfen ebenfalls nur maximal drei Schritte gelaufen werden. Der Torwart darf den Ball mit allen Körperteilen in seinem Torraum abwehren. Er darf seinen Torraum auch verlassen, allerdings nicht wenn er sich im Besitz des bereits unter Kontrolle gebrachten Balls befindet. Einen nicht unter Kontrolle gebrachten Ball darf der Torwart (kurz TW) auch außerhalb seines Torraums weiterspielen. IN entscheidenden Situationen, wie zum Beispiel Rückstand kurz vor Ende, darf der Torwart vom Platz genommen und durch einen weiteren Feldspieler ersetzt werden.
Regelverstöße
Regelverstöße werden mit Strafen geahndet und führen zum Ballverlust. Es gibt folgende Strafen: Freiwurf (9 Meter vom Tor entfernt), und 7-Meter-Wurf für das gegnerische Team. Bei besonderem Verstoß gegen die Regeln fallen die Strafen härter aus, so gibt es in diesem Fall die Verwarnung (Gelbe Karte), eine 2-Minuten-Zeitstrafe, die 2 + 2 Minuten Zeitstrafe und die 2 Minuten Zeitstrafe + Disqualifikation. Eine Disqualifikation wird nach einem besonders extremen Verstoß ausgesprochen und hat den Ausschluss des jeweiligen Spielers für das laufende Spiel zur Folge.
Durch die gewonnene Weltmeisterschaft im Jahre 2007 erfreut sich der Handball in Deutschland einer immer größer werdenden Fangemeinde.
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