Sportvereine – ein Weg Menschen zu verbinden
Ein Sportverein, auch Sportclub genannt, ist ein Verein, der es sich zum Ziel gemacht hat, sportbegeisterten Menschen den Zugang zu Sportflächen (wie z. B. Fußballfelder oder Turnhallen) mit den jeweiligen Sportgeräten zu ermöglichen.
Sportvereine
Sportvereine sind meistens in Turnieren oder Ligen aktiv die von übergeordneten Sportverbänden organisiert werden. In diesen versuchen sich die Sportvereine gegen andere Sportvereine ihrer Liga, die meistens aus dem näheren Umkreis stammen, zu behaupten. Je nach Größe der Liga stammen die konkurrierenden Sportvereine aus einem bestimmten Umkreis. Dies beginnt auf regionaler Ebene und steigert sich mit der Liga bis hin zum deutschland- oder gar europaweiten Wettbewerb.
Eingetragene und nicht eingetragene Vereine
In Deutschland wird zwischen eingetragenen und nicht eingetragenen Vereinen unterschieden.
Eingetragene Vereine sind voll rechtsfähig, das heißt, sie können vor Gericht klagen und verklagt werden. Erst wenn ein Verein im deutschen Vereinsregister registriert wurde, wird dieser offiziell als Verein anerkannt. Fortan wird der Vereinsname mit dem Kürzel e. V. ergänzt.
Eine Eintragung setzt eine Mitgliederzahl von mindestens sieben Personen voraus. Außerdem muss ein Vorstand gewählt werden, der den Verein nach außen vertritt. Ein nicht eingetragener Verein ist nur zum Teil rechtsfähig. Da er nicht in das Vereinsregister eingetragen wird, gliedert er sich mehr an die Urform der Vereine an. Nicht eingetragene Vereine sind meistens nur für kurze Zeit attraktiv, zum Beispiel bei Bürgerinitiativen, da die Gerichtskosten für die Eintragung ins Vereinsregister nicht gezahlt werden müssen.
Gründung
Die Gründung eines nicht eingetragenen Vereins ist zwar einfacher als die Gründung eines e.V.’s, aber dennoch spricht einiges dagegen. Denn die Mitglieder müssen, durch die fehlende Eintragung in das Vereinsregister mit ihrem eigenen Vermögen für den Verein haften.
Es gibt eine Menge unterschiedlicher Sportvereine, von Leichtathletik, Boxen und Fußball, über Turnen bis hin zur Jagd und Fischerei.
Das Gute an Sportvereinen ist nicht nur die leibliche Ertüchtigung der Mitglieder, sondern auch die Botschaft, die vermittelt wird. So halten die Mitglieder meistens eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Auf diese Art entwickelt sich unter den Mitgliedern eine gute moralische Verbindung, wobei Teamgeist und Engagement unter den Menschen gefördert werden.
Finanzierung
Besonders für Kinder können Sportvereine von Vorteil sein, so können sie leichter Freunde finden und Teamgeist entwickeln. Darüber hinaus können schon früh ihre motorischen Fähigkeiten geschärft und ein Ventil gegen Stress und Druck aufgebaut werden.
Ein weiterer Vorteil an Sportvereinen ist auch das jeder eintreten kann. So sind Sportvereine auch sehr gut für das knüpfen neuer Kontakte geeignet.
Allen voran seien hier die Fußballvereine genannt. Fast jedes kleine Dorf verfügt über eine Fußballmannschaft und einen dazugehörigen Sportverein.
Besonders kleine Sportvereine, die auf dem Land angesiedelt sind, finanzieren sich selbst. Deswegen fordern sie meistens einen Jahresbeitrag von ihren Mitgliedern. Das Geld wird zum Erhalt des Vereins und in die nötigen Anschaffungen verwendet, wie z.B. neue Fußbälle, Turngeräte.
Außersportliche Aktivitäten
Aber auch Aktivitäten des Sportvereins, wie zum Beispiel Sommerfeste oder Jubiläen, können mit dem Geld finanziert werden. Veranstaltungen dieser Art werden auch häufig genutzt, um Geld für den Sportverein zu sammeln. Dafür werden sie für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und Speisen und Getränke kostenpflichtig angeboten.
Andererseits werden die Einnahmen auch häufig einem guten Zweck gespendet, womit den Vereinen auch ein wohltätiger Charakter zuzuweisen wäre.
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