Fußball – ein weltweites Massenphänomen
Fußball findet seinen Ursprung im 19. Jahrhundert in Großbritannien. Es dauerte nicht lange, bis sich die Popularität des Sports über den restlichen europäischen Kontinent ausgebreitet hat. Nachdem er in Europa immer mehr an Beliebtheit gewann, wurde er nach und nach auf den anderen Kontinenten immer beliebter. Mittlerweile gilt der Fußball weltweit als beliebteste Mannschaftssportart.
Regeln
Die ersten Fußballregeln wurden 1848 von einigen Studenten der Cambridge Universität aufgestellt. Zu dem Zeitpunkt bestand eine Mannschaft noch aus 15 bis 20 Spielern. Cricketspieler gründeten 1857 den ersten offiziellen Fußballverein der Welt, den FC Sheffield. Bis heute gilt England als Mutterland des Fußballs, unter anderem auch deswegen weil sich 1863 in London mit der Football Association (kurz, FA) der erste Fußballverband gründete, dieser Verband war hauptsächlich an der Entwicklung des heutigen Fußballs beteiligt. Die Regeln des heutigen Fußballs sind klar und leicht verständlich. 2 Mannschaften stehen sich mit je 11 Spielern, 10 Feldspieler und 1 Torwart, auf dem Fußballplatz gegenüber. Ziel des Spiels ist es, den Ball in das Tor der gegnerischen Mannschaft zu befördern. Die Spielzeit geht üblicherweise über 2 x 45 Minuten, es kann aber auch sein das ein Spiel durch Verlängerung oder Elfmeter schießen länger dauert. Der Ball wird mit dem Fuß oder anderen Körperteilen gespielt, wobei Arme und Hände nicht eingesetzt werden dürfen.
Entwicklung
In Deutschland wurde der Fußball erstmals 1874 durch den Gymnasiallehrer Konrad Koch eingeführt. Er musste einen langen Weg gehen, bis der Fußball hier offiziell anerkannt wurde. Fußball wurde in seinen Kindertagen in Deutschland überwiegend nur von gutbürgerlichen Menschen ausgeübt. Normale Arbeiter konnten sich zum damaligen Zeitpunkt die für den Fußball nötige Ausrüstung nicht leisten, oder sie verfügten nicht über genügend Freizeit, um dem Sport nachgehen zu können. Erst ab dem Jahre 1920 wurde es, dank der Sozialgesetzgebung durch die Weimarer Republik, auch den Arbeiterschichten möglich der Sportart nachzukommen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich der Fußball in Deutschland in rasender Geschwindigkeit zu einer Massenerscheinung.
1900 wurde erstmals ein übergeordneter Verband in Deutschland, der DFB (Deutscher Fußball Bund) gegründet. Im selben Jahr wurde der Fußball zu einer olympischen Disziplin ernannt.
Frauenfußball
Fußball wird nicht nur von Männern, sondern auch von Frauen gespielt. Bestes Beispiel dafür die Frauenfußball WM die 2011 in Deutschland ausgetragen wird. Das Event wird wieder Million von Zuschauern an den Fernseher, ins Stadion und zum Public Viewing ziehen. Fußball verbindet Menschen aus allen Schichten und genau das macht diese Sportart so liebenswert. Bis heute besitzt der Fußball eine sehr hohe gesellschaftliche Bedeutung, er ist nicht nur eine Spitzensportart deren Weg sich sogar durch Präsenz an der Börse auszeichnet. Er besitzt auch eine enorm hohe Bedeutung für die normale Bevölkerung. Der Sport wird in Vereinen, in der Schule, bis hin zu Straßenmannschaften die sich auf diversen Bolzplätzen zusammenfinden, ausgetragen. Besonders in Mittellosen Länder wird Fußball oft von Kindern in Hinterhöfen praktiziert, dank den Förder-Projekten die durch den Fußball entstanden sind, haben diese Kinder eine Möglichkeit ihrem tristen Alltag für eine Weile zu entkommen. Bei besonderem Talent können sie sogar entdeckt und vielleicht schon der große zukünftige Star des Fußballs werden.
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