Schwimmen – die gesündeste Sportart
Schwimmen ist die beliebteste und vielseitigste Art sich im Wasser zu bewegen. Am sinnvollsten ist es schon im Babyalter die Angst vor dem Wasser zu verlieren, so wird meistens sichergestellt, dass sie später schwimmen spielend erlernen können. Schwimmen bedeutet Abkühlung und wird gleichzeitig als Element des Leitungssports angesehen.
Leistungssport
Im Bereich Leistung wird von den Teilnehmern erwartet eine vorgegebene Strecke in einem bestimmten Schwimmstil zu bewältigen und das in kürzester Zeit.
Aber auch von Ärzten wird schwimmen gerne empfohlen, in diesem Fall ist die Rede von Aquajogging und Wassergymnastik. Besonders für Menschen mit Rücken-, Gewichts oder Gelenkproblemen ist diese Art des Sports sehr zu empfehlen. Durch den Auftrieb im Wasser wird die Belastung für Knochen und Gelenke enorm verringert. Die Temperatur des Wassers wirkt sich sehr gut auf den Blutdruck und durch die mäßige Bewegung im Wasser wird das Herz entlastet. Das alles lässt Bewegungen zu die außerhalb des Wassers wegen der körperlichen Belastung unterlassen werden müssten. Auch das heilpädagogische Schwimmen besitzt viele positive Effekte, es dient dem Erlernen einfacher Bewegungsabläufe für behinderte Menschen. Der Schwimmsport verwendet viele unterschiedliche Stile, das altbekannte Brustschwimmen, das Kraulschwimmen, Rücken und Delphin (auch Schmetterling genannt) das Lagenschwimmen, hier wird eine Kombination der genannten Stile ausgeübt. Der Freistil, hier können die Schwimmer entscheiden mit welchen Stil sie die Strecke bewältigen wollten.
Freizeitsport
Freizeitschwimmer tragen entweder Badehose, Badeanzug oder Bikini. Leistungsschwimmer hingegen besitzen speziell angepasste Schwimmanzüge, die sehr eng am Körper liegen und fast den ganzen Körper abdecken. So wird ein schnelles Vorankommen im Wasser gewährleistet.Der Schwimmsport unterteilt sich in verschiedenen Disziplinen. Im Wettkampf stehen sich maximal so viele Teilnehmer gegenüber wie Bahnen im Becken verfügbar sind. Für ein Wettkampfbecken sind 8 Bahnen vorgesehen. Die Art der Fortbewegung ist durch die Benennung der Wettkampf-Schwimmart vorgegeben. Es werden so viele Strecken geschwommen, wie die vorgegebene Distanz erfordert. An jedem Bahnende muss der Schwimmer eine Wende vollführen, dann schwimmt er in der Gegenrichtung wieder zurück. Bei längeren Strecken, wie die 800 Meter und 1500 Freistil, werden die Bahnen für jeden Schwimmer gezählt und angezeigt. Zum Teil werden hierfür sogar Displays unter Wasser eingesetzt. Zusätzlich werden die beiden letzten Bahnen durch einen Pfiff oder Ton kenntlich gemacht. Die Zeit wird gestoppt, wenn der Schwimmer die Wand berührt. Beim Brustschwimmen und Schmetterlingschwimmen muss die Wand mit beiden Händen berührt werden.
FINA
Seit den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen gehört Schwimmen zum olympischen Programm. Frauen durften zum ersten Mal an dieser Disziplin bei den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm teilnehmen. Offizielle Schwimmweltmeisterschaften finden seit 1973 statt, ausgetragen werden diese nach dem Regelwerk des Internationalen Schwimmverbandes Fédération Internationale de Natation Amateur (kurz FINA). Die Fédération Internationale de Natation Amateur ist der Dachverband aller nationalen Sportverbände für Schwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen. Gegründet wurde dieser Verband, mit dem Ziel die Vereinigung der Schwimmwettbewerbe zu beschleunigen, am 19. Juli 1908 am Rande der Olympischen Spiele in London von den Vertretern aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, England, Frankreich, Ungarn und Schweden. Die FINA richtet sehr viele internationale Wettbewerbe aus, unter anderem seit 1973 die Schwimmweltmeisterschaften und seit 1993 die Kurzbahnweltmeisterschaften.
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